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Zur Fotogalerie Teil
1
Abschluss mit Abstecher in die Glitzerwelt
des Showbusiness

Wenn man beim Tonder-Festival die wunderbaren
Tage vor dem Sonntag erlebt hat, dann aber erst am Sonntagnachmittag
wieder "auftaucht" ist es zunächst etwas depremierend.
Rundherum wird abgebaut, die Stadt fast wieder sauber, ein paar
verstreute Zeltchen erinnern an die vergangenen, heißen Nächte.
Auf dem Festivalplatz herrscht zwar noch emsiges Treiben, aber auch
hier alles viel besinnlicher. Und die fleißigen Abbau-Helfer
sind auch hier schon am Werke.
Allerdings geht das auch gar nicht anders. Am Montag soll fast nichts
mehr vom Festival zu sehen sein, auch für Tondern beginnt dann
wieder der normale Alltag. Und so muß auch der Abbau straff
organisiert sein.
Entschädigt wurde man aber, war man erst einmal im Zelt 1 angekommen.
Dieser Abend stand ganz im Zeichen der irischen Folklore. Wobei
die keltische Musik insgesamt beim Tonder-Festival hervorstach.
Zunächst ging es los mit KARAN CASEY, die kleine Person hat
eine riesige, mitreißende Stimme und Top-Mit-Musiker, die
dann auch mit eigenen Solo-Beiträgen ihr Können zeigen
konnten. Die Band macht eine recht abwechslungsreiche Musik, man
braucht keine Angst haben, nur Fideln zu hören. Beeindruckend
der Gitarrist, der teilweise abging wie ein Rocker....
Überhaupt kamen an diesem Abend die Frauen nicht zu kurz. Denn
mit der Band ALTAN, die mit speziellen Freunden für weitere
kleine Highlights sorgten und deren hochschwangeren Frontfrau tobte
abermals das irische Feuer über die Bühne. Und das Publikum
machte begeistert mit.
Auch hier Top-Soloeinlagen der einzelnen Musiker, die so manchen
Besucher vom Stuhl riß.
Ansonsten alles gut durchorganisiert, die kurzen Pausen verhalfen
zum Bier oder Kaffee, keine nervtötenden Soundchecks, nur die
Sitze werden auf Dauer recht hart. Da kann so ein Abend recht lang
werden.
Und alles wartete nach Altan auf Riverdance. Fotografieren war fast
nicht erlaubt, darum auch praktisch nichts hier auf dieser Seite
zu sehen.
Fortsetzung hier gleich rechts....
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Höhepunkt sollte aber
der Auftritt einer Abordnung von Riverdance sein. Ein 30min.
Special war angekündigt und in dieser doch recht kurzen
Zeit zeigten die Künstler einen kleinen Querschnitt durch
die "richtige" Show. Kurze, gewaltige Tanzeinlagen
aber auch solistischen Vorführungen, ein Liebeslied-Duett
der beiden Hauptdarsteller und auch einige Solos der begleitenden
Band.
Und eigentlich zeigte auch nur die Band und in diesem Falle
der Bodhran-Solist ein wohl einmaliges Solo auf seiner kleinen
Trommel. Bisher war mir nicht bekannt, was man aus dem Teil
alles so raus holen kann. Echt der Wahnsinn.
Schön anzusehen die glitzernden Kostüme im Scheinwerferlicht,
die alle 1a aussehenden weiblichen und männlichen Tänzerinnen.
Aber auch gut zu sehen, wie gedrillt diese Leute eigentlich
sind. Keinerlei Gesichtszüge, der Blick zwar "Cheese"
strahlend nach vorne, aber doch irgendwie mit einem recht starren
Ausdruck.
Auf der dann doch recht kleinen Bühne konnte man also nur
einen kleinen Eindruck dieser wundervollen Show bekommen und
so blieb ein wenig der bittere Beigeschmack, dass das letztendlich
nur eine Werbeveranstaltung für die große Show war.
Für die allerdings so einige Besucher ihr teures Eintrittsgeld
hingeblättert haben. |
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