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Honky Tonk Kneipenfestival in Husum
Tausende feierten ein Riesenfest
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Es war echt der Wahnsinn, was da am Freitag in
Husum abging. In vielen anderen Städten schon
sehr erfolgreich, fand nun am 27.4.2002 das erste
Honky Tonk Kneipenfestival in Husum statt. 18
Bands in 17 Kneipen hieß das Motto und unsere
Erwartungen wurden voll übertroffen.
Es müssen sich Tausende Menschen aus dem
ganzen Land in Husum getroffen haben. Und selten
sah man so viele verschiedene Menschen auf einen
Haufen. Wobei sich dieser Haufen ja
auf die ganze Stadt verteilte. Vorgenommen hatten
sich wohl viele, jede Kneipe zu besuchen, das
aber, denken wir wurde in der Regel nichts. In
jeder Gaststätte wurde es von Stunde zu Stunde
fröhlicher, es wurde getanzt, geschunkelt,
gesungen, es war fast wie ein bißchen Karneval
am Rhein. Und jeder konnte letztendlich seine
Musik finden und blieb dann oftmals auch in dieser
Kneipe dann hängen.
Auch wir sind trotz guter Vorsätze nicht
überall hingekommen. Abgesehen davon, das
man in viele Musikstätten gar nicht mehr
reinkam. Völlig überfüllt. Und
so war man froh, wenn man in einer Gaststätte
landete, wo etwas weniger los war und man vielleicht
sogar nach der Lauferei oder Steherei einen Sitzplatz
ergattern konnte.

Auch
lustige Steuerberater waren unterwegs
Angefangen sind wir im feudalen Wintergarten des
Alten Gymnasiums. Swing und Jazz älterer
Gangart war hier das Motto, dem Ambiente entsprechend.
Dort war dann auch erst einmal Cocktailzeit angesagt.
Weiter ging´s zum Thomas-Hotel, schon am
frühen Abend tanzten dort die Leute zum Salsa
der dortigen Band. Die Limbo-Bar wurde gleich
wieder verlassen, leider bestand die Security
darauf, die Jacke abzugeben. Na ja, so alles,
Kamera usw. aus der Hand geben usw. da standen
wir, aber auch viele andere Besucher nicht so
drauf. An so einem Tag sollte man evtl. mal umdenken.
Wer hat schon Lust für "Jacke abgeben"
10 Minuten zu warten, dann vielleicht sich 10
Minuten in dem Laden aufhalten und dann wieder
10 Minuten zu warten, bis man die Jacke wieder
bekommt.
Egal, das war auch der einzige "Ärger".
Allerdings gings dann weiter Richtung Schiffbrücke
und egal wo, ob Pub, Tante Jenny oder Nautico,
es war kein reinkommen mehr. Darum, siehe Fotos,
mußten auch viele fensterln.
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FOTO
GALERIE
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Honky
Tonk Homepage

Tanz
in allen Sälen
Im
Alt Husum gab´s dann aber doch endlich mal
einen Platz und endlich wieder ein Bier.
Irgendwann nach der pause wieder Musik, die aber
war nicht zu sehen (siehe Foto)
Aber Hauptsache, die Stimmung war gut. Und die war
es. Nun die Neustadt hoch, lange Schlangen vorm
Club und vor dem Brauhaus. Also weiter.
Italienisch munter wurde es im La Cassetta, die
Gäste tanzten bald auf den Tischen. Und wir
bekamen Platz und das nächste Bier. Nun drängte
schon die Zeit, denn eigentlich soll bei den meisten
Läden ja um 24 Uhr Schluß sein.
Also schnell weiter zum Kiek in, siehe da, dort
war wieder einmal etwas Platz, aber auch eine Band,
die eigentlich nicht so doll war.
Noch ein Stück weiter ins Nautico und dort
sächselte eine Band namens Joe´s Company
und die waren einfach geil.
Eigentlich eine Metalband hörten wir uns dort
weit über eine Stunde ein dermaßen buntes
Repertoire an, da wackelten die Ohren. Oldies, Schlager
wechselten sich mit teilweise sehr außergewöhnlichen
Coverversionen ab. Und immer wieder kam Metal durch.
Und eine Band, dessen Sänger so geile Sprüche
brachte, das die Bude manchmal krachte. Es ging
echt die Post ab dort. Man gut, das wir dort noch
reingeschaut haben. Stimmung pur bei allen Gästen.
Proppenvoll
die Messehalle
Und
dann war es schon fast 1/2 2 und wir wollten doch
noch in die Messehalle. Also endlich wieder los,
noch mal rein ins Brauhaus, dort beateten bei
absoluter Stimmung noch die Bietles. Egal, nun
zur Halle, die Fotos sollen schließlich
heute nacht noch ins Netz.
Ein paar Lokalitäten mußten wir also
auslassen oder sind gar nicht erst reingekommen.
In der Messehalle trafen sich dann anscheinend
wirklich alle Besucher noch mal, teilweise war
die Halle einfach überfüllt.
Unser Fazit: Es hat trotz der Fülle einfach
Spaß gemacht. Wäre es nicht voll gewesen,
wären wohl auch alle enttäuscht gewesen.
Das sollte es im nächsten Jahr wieder geben.
Und dann evtl. Hintereingänge für Pressefuzzis.
Musiker waren nämlich fast gar nicht zu fotografieren.
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